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Mountainbike Lexikon: Kettenblatt
Bike ABC
Kettenblatt
(engl.: Chainring)
Der Zahnkranz an der Tretkrubel wird Kettenblatt genannt. Bei Mountainbikes sitzen je nach Einsatzbereich 1 bis 3 Kettenblätter auf der rechten Seite des Kurbelsatzes. Das Kettenblatt wird am Kurbelstern verschraubt, bei Mountainbikes sind das meist vier Befestigungspunkte (4-Arm-Kurbelstern). Der Lochkreis, ein gedachte Kreis durch alle Befestigungslöcher, beträgt dort z.B. 104mm bei einzelnen Kettenblättern oder 104/64mm (auch 120/80mm) bei einer zwei- oder dreifach Kettenblattgarnitur.

Unterschiedlich großen Kettenblätter sind Teil einer Gangschaltung, die Kette wird dabei vom Umwerfer von einem Kettenblatt auf ein anderes geschoben. Große Kettenblätter mit 42 bis 44 Zähnen sind für hohe Gänge (große Übersetzung für hohe Geschwindigkeiten), kleine Kettenblätter mit 20 bis 22 Zähnen für kleine Gänge (kleine Übersetzung, für Fahrten bergauf) gedacht. Der gewählte Gang bzw. das Übersetzungsverhältnis, entsteht aus dem Zusammenspiel der vorderen und hinteren Schaltung.

Downhill- und Dirtbikes kommen mit einem Kettenblatt (z.B. 36er) ohne vordere Schaltung aus, die meisten anderen Mountainbikes sind mit zwei (36/24 Zähne) oder drei (44/32/22 Zähne) Kettenblättern ausgestattet.

Aktuell geht der Trend zum Verzicht auf die vordere Schaltung. Ein 34er Kettenblatt (je nach Bedarf auch 28er bis 38er) wird in Kombination mit einer 10-42er Kassette verwendet, die 11 zur Verfügung stehenden Gänge liefern dabei alle benötigten Übersetzungen.
03.12.2013 © CSG/Cannondale
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